Zirp Zirp
Nein, damit ist nicht die zirpende Grille gemeint. Damit sind die Heimchen gemeint, die jetzt in meiner Küche leben.
Als ich gestern noch mal mehr oder weniger spontan in unser örtliches Einkaufszentrum musste, dachte ich mir auf dem Hinweg, dass ich ja endlich mal Heimchen im Schokomantel machen könnte. Klingt unheimlich, ich weiß.
Als kurz bei einem Feinkosthändler rein und weiße Kuvertüre geholt. Dann noch zwei Chili-Cheese-Burger für den Weg und zum nächsten Haustierfachgeschäft gelatscht, dass zum Glück nur 10 Minuten Fußweg entfernt lag. Nach kurzer Suche fand ich dann die Aqua- und Terrariumwelt und das Zirpen leitete mich auch schnell zu den Subjekten meines Begehrens.
Nach einem halbstündigen Spaziergang durch das abendlich dunkle Norderstedt bei gefühlten -2° C ging das Chaos dann los. Ich warnte meine Mutter, sie möge die Küche für die nächsten 30 bis 60 Minuten nicht betreten und machte mich an die „Arbeit“. Wie ich die Heimchen zubereitet habe erspare ich euch, da es einigen von euch nicht gefallen wird.
Ich öffnete die Verpackung in denen die Heimchen es sich heimisch gemacht hatten und begann mit der Prozedur. Dabei ließ ich die offene Schale leider vollkommen außer acht. Erst als eines dieser Viecher an mir vorbei krabbelte ließ ich meinen Blick schweifen und sah das Chaos. Sie hatten sich ein neues Heim gesucht. Meine Küche.
So entwickelte sich die geplante eine Stunde „kochen“ zu zwei Stunden Jagd. Nebenbei habe ich dann natürlich weiter an meinem Malaysischen Dessert gearbeitet, aber ich könnte schwören, dass eines dieser Heimchen unter dem Kühlschrank hervor kroch, mir die Zunge heraus streckte und wieder unter dem Kühlschrank verschwand. Mistvieh.
Nach einiger Zeit hatte ich dann auch langsam keine Lust mehr zu warten und eines nach dem anderen einzufangen und zuzubereiten. Also entschloss ich mich zu googeln. Dort fand ich auch prompt die „Heimchenfalle“. Gebastelt aus einer PET-Flasche, einem Stück Küchenpapier und ein wenig Tesafilm musste man das Ding nur einer klebrigen Substanz füllen, die aus Sojasauce, Wasser, Bratensauce und ein wenig Ketchup gepanscht wurde. Als ich diese Falle auslegt, konnte ich noch eins von den Schweinen mit der Hand fangen, aber wer weiß wie viele von seinen Buddies ihn ausgelacht haben.
Beim letzten Check heute Morgen, habe ich keins von den Schweinen in der Falle gesehen, aber ich hab auch kein Zirpen vernommen. Vielleicht habe ich ja doch alle erwischt.
Die fertigen Heimchen im Schokomantel schmecken übrigens ein wenig nussig und rosinig. Weich sind sie, mit ein wenig knusper. Aber ekelig ist es nicht. Also, wer mal welche haben will, Bestellungen können bei mir abgegeben werden.
Für alle die sich ihr Leben gern als Videospiel vorstellen.
Ich phfantasiere gern mal herum und gern hat das was mit Videospielen zu tun. Am liebsten natürlich mit Frauen, aber diese PhFantasien könnten sichbar werden. Aber wenn ich mir meinen Arbeitsplatz als Videospiel vorstelle, dann denke ich dabei gern an ein oldskool RPG, nun addiere man noch den Faktor MMO dazu, weil ja mehrere Spieler gleichzeitig dran teilnehmen und man hat ein hervorragendes Büro-MMORPG.
Boss’ “Abmahnung” hits you critical for 683 WorkPower and 357 Motiviation
Ich stell mir “Boss” ungefähr so vor:

UUUHHHH AAAAAHHHH OOOOOHHHH HHHHMMMMMMMM
Ich hatte in den letzten Tagen die Chance den ersten Nettop mit dem neuen Nvidia Ion Grafikchip zu testen. Das Aspire R3600 Revo von Acer ist ein kleines und hübsches Gerät mit, dass sich gut als Rechner zum surfen eignet. Mehr – meiner Meinung nach – auch nicht.
Ich hatte geplant das Gerät für meine Mutter anzuschaffen, weil die im Moment mit einem Celeron mit 800MHz gequält wird.
Als das Acer ankam, konnte ich nicht anders, als es sofort auszupacken und anzuschließen. Die Verarbeitung machte einen guten Eindruck und die weiße Maus und Tastatur (im Notebook/Apple-stil) brachten Begeisterung bei mir auf. Das Gerät wird mit Windows Vista Home Premium 32bit vorab installiert ausgeliefert. Eine OEM oder Treiber CD liegt nicht bei. Der erste Start erwies sich als kleine Geduldsprobe, denn das System musste sich erstmal konfigurieren und die angeschlossene Perepherie registrieren und so. Als das System dann endlich mal damit fertig war und ich mich auf dem Windows Desktop frei auslassen durfte, war auch alles ganz ok, bis die vorinstallierte Software anfing nach Updates und Registrierung zu fragen.
Irgendwann aber war das alles durch und auch der Virenscanner (McAffee) richtig eingestellt war, konnte man mit dem System recht gut arbeiten. Der Programmstart dauert immer eine kleine Weile, aber sobald das Programm erstmal läuft, läufts. Nachdem ich den kleinkram mal durchprobiert hatte, wagte ich mich an 3D Anwendungen, in meinem Fall spiele. Ich hab mein externes DVD-Laufwerk angeschlossen und Dawn of War 2 mal installiert. Selbst mit niedrigster Auflösung unspielbar. Aber was habe ich von Atom und Onboardgrafik schon anderes erwartet…
Dann hat meine Mutter das Gerät ein paar Tage getestet, mit ihren Bigfish und Realarcade spielen. Die Grafikleistung hat für das alles ausgereicht und sie war zufrieden. Aber die ständigen Sicherheitsabfragen von Vista und die langen Programmstarts waren meiner Mutti dann doch zuviel.
Ein Fazit gebe ich nicht, weil das hier kein Test ist. Aber eine Kaufempfehlung gebe ich auch nicht.
Was hab ich heute gelacht, als Matze mir von seiner Freitagnacht erzählt hat.
Der Freak war auf ner Party und hat sich da mal wieder ziemlich krass abgeschossen.
In der Nacht vom 19. auf den 20.06. 2009 wurde in der U1 Richtung Großhansdorf ein volltrunkener Randalierer gesichtet. Aussagen zufolge hat der Täter aus bisher ungeklärten Gründen Jägermeister pur getrunken. Als sich der junge Mann, dessen Identität von den Behörden verschwiegen wird, auf den Weg nach Hause machen wollte, schien er in der U1 Richtung Großhansdorf eingeschlafen zu sein. Auf der vermutlich zweiten Tour durch Hamburg wurden die Beamten der HVV informiert und machten sich auf die Suche nach dem Suffkopf. Als die Beamten von aufmerksamen Fahrgästen in den richtigen Wagon gewiesen wurden, fanden sie den brutalen Täter bewusstlos auf. Trotz mehrerer Weckversuche rührte er sich nicht und die Beamten durchsuchten ihn nach Ausweispapieren und einer Fahrkarte. Die erfolglose Suche zwang die Kontrolleure dem – zu diesem Zeitpunkt – Opfer eine Strafe von 40€ aufzubrummen. Erst als der Matschkopf zum zweiten oder vermutlich dritten Mal durch Berne fuhr, weckte ein freundlicher junger Mann ihn mit dem Hinweis, dass er in die falsche Richtung fährt. Sollten Sie hinweise auf die Identität des Hippies haben, wenden Sie sich bitte an die örtlichen Sexhotline.
Ja sind wir denn hier in China?
Ich weiß nicht was ich dazu noch schreiben soll, aber laut Spiegel.de will die Regierung jetzt auch noch unser Kostbares Interwebs regulieren.
Nachdem Zensursula ja schon darum kämpft uns den Zugriff auf gewisse DNS zu verweigern und das BKA sowieso alles sehen könnte, wenn es mal die Augen auf machen würde.
Wo wir schon dabei sind, möchte ich euch auch auffordern die ePetition gegen Zensursula bis Mittwoch den 27.05.2009 mitzuzeichnen und den Link bitte so vielen Leuten wie geht weiter zu reichen.
Danke für die Aufmerksamkeit.
Ich auch. Und sowieso jeder.
Ich möchte mich hier einer großartigen Kampange anschließen, bzw. die Information über die Existenz eben jener weiter reichen.
Hier eine interessante Anlaufstelle für alle Paintballbegeisterten.
Schade, das ich kein Schwedisch kann.
Die frisch Verurteilten Piratebaybetreiber, die etwa 2,8 Millionen Euro Schadensersatz an die Musikindustrie zahlen müssen, haben sich überlegt nicht selber zu zahlen. Anstelle dessen wollen sie von den vielen Treuen Fans zahlen lassen.
Undzwar je Überweisung nur etwa 1 schwedische Krone. Der Grund?
Das Konto der Kläger-Anwälte nimmt 1000 kostenfreie Überweisungen an, ab der 1001sten Überweisung kostet es die Anwälte eine Extra-Krone. Somit würden die Anwälte selber auch auf einem Haufen Aufwendungen sitzen bleiben. HAHA
Wenn ich schwedisch könnte, dann würde ich die Jungs sofort unterstützen, aber derzeit zeigt mein Browser die Seite nicht auf Englisch an. Vielleicht habt ihr ja mehr Glück. Folgend der Link:
Ist kälter gewesen als es fantastisch klingt.
Freitag Abend, kurz vor acht. Ich bereite mich gemütlich auf meinen chilligen Abend vor. Brenne noch ein Backup. Suche mir ne nette DVD aus meinem Regal und hör ein wenig Musik. Plötzlich dieses dumpfe Klatschen an meinem Fenster und dieses stürmische Geräusch. Der erste Gedanke der mir durch den Kopf schießt “FUCK MEINE CHILI”. Also stürme ich Richtung Garten. Auf halbem Wege kommt mir meine Mutter panisch entgegen. Ich kann durchs Fenster schon sehen, das Gewächshaus steht schief. Also renne ich schnell zurück und hole meine Wasserfeste Blackbear Jacke von Timberland.
Intermission: Wenn ich für solche Schleichwerbung doch nur Geld bekommen würde…
Zieh mir Schuhe an, schnapp mir die Sicherungsklinker und raus in den Sturm. Fünf Minuten später sind alle Klinker angebracht und das Haus steht wieder gerade. Meine Finger sind eiskalt und meine Hose vollkommen durchnässt.
So habe ich nicht nur meine Chili vor dem Sicheren Sturm- und Wassertod gerettet, sondern auch einen neuen Blogeintrag gewonnen.
Ich werde mit diesem Thema wahrscheinlich nur einer von 1000 Blogbetreibern in Deutschland sein, aber was solls.
Als ich heute Morgen die Überschrift auf Spiegel.de sah, musste ich innerlich lachen und weinen. Ich überflog den Artikel nur, weil ich keine Lust hatte mich damit weiter auseinander zu setzen und Gabriel der an meinen Bildschirm gebannt war, empfand wohl genauso.
Ich rege mich weder drüber auf, noch mach ich mir da irgendwelchen anderen Stress mit. Bringt ja eh alles nix. Aber wenn mir jemand eine Petition gegen das Verbot vorlegt, bin ich sofort dabei.
Die Dumpfbacken der Regierung (re)agieren mal wieder vollkommen unangemessen und denken scheinbar nicht einmal an die Existenzen, die am Painball hängen. Ich denke dabei nicht nur an die Hallenbetreiber, die es wohl aber am härtesten treffen würde, sondern auch an diverse Shop-Betreiber. In beiden Fällen sind wohl einige vertreten, die alles, aber auch wirklich alles, in den Paintballmarkt investiert haben und sich mit dem Verbot auch gleich aufhängen können.